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Was für ein Konzert…in der Kölsch-Akademie!

„…Kölsch ze singe un ze levve, jo, dat es uns Elixier…“ stellte der Chor der „Fründe vun der Akademie för uns kölsche Sproch e.V.  gleich zu Beginn des Konzertes klar - mit seinem neuen Mottolied gesungen auf die bekannte Melodie „kölsche Mädcher, die sin löstig“.

Die Mitarbeiter der Akademie und die sprachkundigen Gäste lauschten gespannt den kölschen Tön.

Es war seit Corona wieder das erste Konzert vor öffentlichem Publikum.

Chorleiter Andreas Biertz hatte die Sängerinnen und Sänger vorher instruiert, ihn anzuschauen und - freundlich ins Publikum zu lächeln.

Bei Jacques Offenbachs Barcarole „op Kölsch“ von Alice Herrwegen, gelang das hervorragend. Der Chor wiegte sich im 6/8 Walzertakt und das Publikum unternahm die ersten Versuche mitzusingen.

Während der Moderation erfuhren die Gäste von Hermann Josef Ley Wissenswertes und Interessantes über die kölsche Musikgeschichte der Lieder von u. a. Jupp Schmitz, Karl Berbuer oder Hans Knipp.

Trudi Drexler und Toni Buhz amüsierten den Saal köstlich mit kölschen „Krätzer un Verzällcher“ in feinster kölschen Sproch. Toni Buhz stellte eigene Texte vor, während Trudi Drexler das Publikum mit Gedichten und Geschichten von Hans Jonen, Johannes Theodor Kuhlemann, Suitbert Heimbach und Lis Böhle unterhielt.

Bei „Sag ens Blotwoosch.“ war für den Chorleiter die Zeit für einen Test gekommen. Er ließ den Chor unangekündigt verstummen und das inzwischen eingesungene Publikum schmetterte leidenschaftlich weiter „dat es doch gar nit schwer…“ Es klang so, wie bei einem Heimspiel, als hätten sich viele potentielle unentdeckte „hidden Champions“ im Publikum versteckt.

Das ermutigte Andreas Biertz, das Lied von den Bläck Fööss „Zesammestonn“ singen zu lassen .Jetzt gab es im Publikum kein Halten mehr. Spätestens bei “kumm loss mer eimol noch zesamme stonn, bes dat mer usenander gonn.“ waren alle mit dem ansteckenden Virus „kölsche Tön“ infiziert und übertrugen es weiter an Freunde und Familie.

Ulrike Rohr                                                                    26.April 2022

Pressesprecherin

" Zosamme stonn"

Unter dem  Leitgedanken " Zosamme stonn" gaben  der Chor der "Fründe vun der Akademie för uns Kölsche Sproch e.V " mit den Musikern des Sinfonischen Blasorchesters Köln der Rheinischen Musikschule (SBOK) in der Kirche St. Adelheid ein gemeinsames Konzert unter der Leitung von Christoph Hamborg (Orchester) und Andreas Biertz (Chor).

Hier einige Lieder, hören Sie mal selbst!

Heimat es

wird in allen Facetten von den Paveiern beschrieben, - das rheinische Lebensgefühl ist " nit bloß e Wood,"... sondern "do wo do glöcklich bes".....
https://youtu.be/8XnZ84nXLQY

Sag ens Blodwoosch

ist ein ausgezeichneter Sprachtest für alle Immis. Erst am Schluß des Liedes verraten Jupp Schlösser und Gerd Jussenhoven  " wer nit richtig Blodwoosch sagen kann,...dä säht einfach...." ?
https://youtu.be/KNQT35oxlZ4

Zosammestonn

"Ärm in Ärm bes dat mer usenander gonn..."

fordern uns die Bläck Fööss auf,denn wer weiß schon, wohin der Wind noch weht?
https://youtu.be/X5Kmu3RX4NI

 

Ulrike Rohr                                                                    26.August 2022

Pressesprecherin